Haltung
Leseproben für Nichtabonnenten

Pedigree Studie 2007: «Hundehalter fühlen sich diskriminiert und kriminalisiert»  
Hundehalterprüfungen: Wie sinnvoll sind sie wirklich? Bericht
Neues Tierschutzgesetz Schweiz: Das neue Gesetz in der Vernehmlassung
Was soll neu für Hundehalter geregelt werden - ein Einblick in die wichtigsten Punkte
Bericht
Ab ins Körbchen! Worauf schläft der Hund?  
Worauf beim Maulkorb für Ihren Hund zu achten ist
Was bedeutet die Maulkorbpflicht für den Hund und wie gewöhnt man ihn daran? Die Stiftung für das Tier im Recht gibt Tipps
Bericht
Nachgedacht: «Der tut nix und will bloss spielen»  
Liebe auf den zweiten Blick:... neues Zuhause gesucht
 
Stress-Situationen beim Hund: Folgen der technisierten Zivilisation
 
   
Weitere Artikel des Jahres 2006 ohne Leseproben  
Artikel des Jahres 2005 ohne Leseproben  
   
Pedigree Studie 2007: «Hundehalter fühlen sich diskriminiert und kriminalisiert»
Am 11. Juni 2007 wurde die Pedigree Studie 2007 publiziert. Sie zeigt auf, dass in zahlreichen Punkten sich das Leben und die Sorgen von Hundehalterinnen und Hundehaltern in Deutschland und der Schweiz nicht unterscheiden. Das Fazit der Studie: «Es besteht dringender Handlungsbedarf, wenn der Hund weiterhin Teil unserer Gesellschaft sein und artgerecht gehalten werden soll. Dabei müssen bestehende Verordnungen, Gesetze und Verbote überarbeitet werden – und zwar fachlich fundiert und an den tatsächlichen Bedürfnissen von Hunden und Menschen orientiert.»
Der vollständige Bericht ist hier verfügbar.
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Ab ins Körbchen! Worauf schläft der Hund?
Hundehalter, die ihren Vierbeiner im Hause halten, sehen sich mit einem grossen Angebot von Hundebetten konfrontiert, wenn sie eine geeignete Schlafmöglichkeit für den Hund suchen. Welche Vor- und Nachteile haben die einzelnen Produkte? Tipps zum Kauf und zur Pflege.

Die passende Grösse des Liegeplatzes oder des Bettes ist das erste Kriterium bei der Auswahl. Der Hund sollte sich ja bequem im Körbchen hinlegen können und es ist die passende Grösse für das Tier zu wählen. Wenn ein Korb oder ein Bett gekauft werden soll, ist es empfehlenswert, vorher auch den Platz des gewünschten Standortes in der Wohnung auszumessen, wenn sie einen grossen Hund haben und ein entsprechend grosses Bett heimtransportieren.

Sie können für den Hund natürlich auch gebrauchte Wolldecken oder Kissen aus ihrem Haushalt verwenden, die dann noch für einige Zeit ihren Dienst erfüllen. Für einen Welpen sollten nicht unbedingt die teuersten Schlafplätze erstanden werden, denn es kann sein, dass der Kleine die Lebensdauer des Produktes mit seinen Zähnchen enorm verkürzt. Lassen Sie sich dabei im Fachhandel beraten.

Der vollständige Bericht ist für Abonnentinnen und Abonnenten auf der Seite «Haltung» von hunde-online verfügbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nachgedacht: «Der tut nix und will bloss spielen!»
Gestern ist es schon wieder passiert: Beim abendlichen Spaziergang mit meinem Malinois-Rüden kam ein grosser, hellbrauner Labrador-Mix ohne Leine und Halsband auf uns zugerannt, der Besitzer hunderte von Metern weiter hinten, ohne jeglichen Einfluss auf seinen Hund. Aber wahrscheinlich war diesem diese Tatsache schon von vornherein klar, denn er hat noch nicht einmal versucht, seinen Hund zurückzurufen. Dafür brüllte er mir aus Leibeskräften zu: «Keine Angst, der tut nix! Der will bloss spielen!»

Mein Hund war angeleint und ich blieb mit ihm auf der Stelle stehen. Der grosse Labrador-Mix umkreiste uns, kam zwar nicht ganz zu uns heran und «tat auch nichts», insofern musste ich seinem Besitzer Recht geben. Aber bloss mal so spielen wollte dieser Hund – im Übrigen auch ein Rüde – ganz sicher nicht, denn er umkreiste uns mit leicht gesträubten Rückenhaaren, vorsichtigem Gang und hoch erhobener Rute...

...Wenn ich mir dann noch vom Besitzer eines solchen Hundes anhören muss, dass mein Hund aber böse wäre, weil er den Eindringling anknurrt und ihm am liebsten nach Hundeart klar machen würde, was er von seinem ungebetenen und impertinenten Eindringen in unsere Individualdistanz hält...

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Liebe auf den zweiten Blick: ... neues Zuhause gesucht
Sind Sie auf der Suche nach einem vierbeinigen Freund? Haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht, woher Sie ihn bekommen? Vielleicht finden Sie ja Ihren Traumhund nicht unbedingt beim Züchter und in einer Schar Welpen, sondern unter den erwachsenen Hunden, die – aus welchen Gründen auch immer – ein neues Zuhause suchen. Nicht jeder Hund hat eine schlechte Vergangenheit, die ihn psychisch und physisch für immer verdorben hat. Oft sind es zwingende Umstände, die es nötig machen, dass sich ein Hundebesitzer schweren Herzens von seinem Vierbeiner trennen muss.

Der Grund kann eine Hundehaarallergie eines Familienmitglieds sein, ein Wohnungs- oder Berufswechsel mit gleichzeitigem Ortswechsel, der eine Hundehaltung unmöglich macht; oder aber nicht zu vergessen die vielen Tausenden von «Scheidungswaisen», die nach der Trennung von Herrchen und Frauchen - wobei diese wieder ganztags arbeiten gehen muss - einfach nicht mehr in den Tagesablauf passen und für die keine Zeit mehr übrig bleibt. Sehr oft auch ist der unerwartete Tod eines Hundebesitzers der Grund dafür, dass ein Hund plötzlich wieder ein neues Zuhause sucht.
Welche Gründe sprechen für einen erwachsenen Hund und welche dagegen?

Zwei Hundebesitzer erzählen ihre Erfahrungen mit der Übernahme eines erwachsenen Hundes.

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Stress-Situationen beim Hund: Folgen der technisierten Zivilisation

Die Umwelt und die Lebensbedingungen haben sich in den letzten Jahrzehnten markant verändert. Menschen leiden unter Stress durch Zeitmangel, Hektik, Lärm und Situationen, welche als Überforderung empfunden werden. Regelmässige Berichte in Medien zeigen Ursachen und Folgen von Stress auf, der sowohl im medizinischen wie auch im psychologischen Bereich ein wichtiges Thema darstellt. Wie sich Stress auf Tiere und insbesondere auf Hunde auswirkt wurde lange Zeit unterschätzt und wird erst jetzt erforscht.
Wie Stress entsteht, wie sich die Symptome äussern und welche gesundheitlichen Folgen aus Überlastung entstehen ist in der Humanmedizin seit Langem bekannt. In der Folge der ersten Erkenntnisse wurden die Forschungen ausgeweitet und dabei (teilweise) mit Erstaunen festgestellt, dass auch Kinder bereits unter Stress leiden. Nicht nur die äusseren Umstände wie Umfeld, Wohnsituation und vieles mehr, sondern auch die veränderten Wertvorstellungen tragen dazu bei. Die Ansprüche in Beruf und Schule sind höher geworden und verursachen oft unbewusst Druck. Gravierend ist jedoch, dass diese Haltung in die Freizeit übernommen wird und hier oft statt Erholung noch zusätzliche, oft zu viele, Ansprüche gestellt werden.
Sind Hunde gegen Stress immun? Wann reagiert ein Hund auf Stress und wie äussert sich dies? Auf welche Symptome ist zu achten und wie kann darauf reagiert werden? Martina Nagel und Clarissa von Reinhardt haben in einem neu erschienen Buch «Stress bei Hunden» diese Problematik aufgegriffen. Die beiden Autorinnen kamen dabei zum Schluss, dass gesundheitliche Störungen und Verhaltensauffälligkeiten bei Hunden oft durch Stress entstehen.
Diese Tatsache kann eigentlich kein grosses Erstaunen auslösen, denn Mensch und Hund leben eng zusammen. Die Vielfältigkeit der Stressauslöser und der Reaktionen sind bei Mensch und Hund gross und oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Es beweist einmal mehr, dass in der Hundehaltung gute Kenntnisse über das Lebewesen Hund und seine sozialen Anforderungen, eine gute Beobachtungsgabe und Verständnis für Zusammenhänge erforderlich sind. Auch in der Erziehung und Ausbildung von Hunden müssen die Verantwortlichen zwingend über diese Zusammenhänge informiert sein um die Hundehalter entsprechend instruieren und ausbilden zu können. Eine falsche Reaktion in Stress-Situationen kann längerfristig fatale Folgen haben und die Lage verschärfen, anstatt sie zu entspannen.

Wie reagiert der Körper auf Stress?
Dies lässt sich verständlich erklären, ohne gross mit medizinischen Fachausdrücken zu operieren: Stress versetzt den Körper in Alarmzustand. Wenn dieser Zustand ohne Erholungspause zu lange anhält, treten gesundheitliche oder psychische Folgen auf. Zu unterscheiden sind lediglich positiver und negativer Stress (Eustress/Distress). Positiver Stress fördert die Reaktionsbereitschaft und das Leistungsvermögen durch eine gesteigerte Energieversorgung des Körpers. Langanhaltender und starker negativer Stress, der nicht abgebaut werden kann, verursacht dagegen Erkrankungen und Verhaltensveränderungen.
Die Reaktion auf Stressfaktoren ist von Lebewesen zu Lebewesen unterschiedlich. Vertragen die einen relativ viel Stress, reagieren andere auf dieselbe Situation sehr sensibel. Gerade deshalb ist es wichtig, beim Hund auf die feinsten Reaktionen zu achten und diese frühzeitig richtig zu interpretieren. Auch hier lassen sich Zusammenhänge zwischen Mensch und Tier feststellen – es muss nicht immer ein grosses markantes Erlebnis sein, welches Stress auslöst, ein dauerhaftes anhaltendes Unbehagen kann weitaus grössere Folgen haben.

Stress-Symptome
Nervosität, Ruhelosigkeit und Überreaktionen können Anzeichen von Stress sein. Auch das Absetzen von Kot und Urin können Anzeichen sein, vor allem dann, wenn ein Hund regelmässig in der selben Situation Durchfall hat, z.B. Ausstellung, Prüfung, auf Reisen etc. Dauerbellen, ständiges Winseln oder Jaulen, das Zerstören von Gegenständen aber auch übertriebene Körperpflege bis hin zum Wundlecken oder Allergien können Anzeichen einer Überforderung sein. Diese Liste lässt sich beliebig lang weiterführen und enthält weitere Verhaltens- oder Gesundheitsstörungen. Erst wenn der Hundehalter durch genaue Beobachtung des Hundes herausfindet, in welchen Situationen diese Anzeichen regelmässig auftreten, kann Abhilfe und damit Entlastung des Tieres geschaffen werden.

Der vollständige Bericht ist für Abonnentinnen und Abonnenten auf der Seite «Haltung» von hunde-online verfügbar.


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