Sport
Leseproben für Nichtabonnenten

Agility: Tempo, Action und Spannung!
Internationales Malinois-Treffen in Neuenburg: «Woodstock der Malinois-Freunde»
SC-Jugend-Schweizermeisterschaft: Der Anlass des Nachwuchses
Von Agility bis Schutzdienst: Clickern im Hundesport
Deutsche Meisterschaft der Dobermänner
Der mit dem Mensch tanzt: Was ist Dogdancing?
 
Weitere Artikel des Jahres 2006 ohne Leseproben
Artikel des Jahres 2005 ohne Leseproben

 

Agility: Tempo, Action und Spannung!

Agility findet immer mehr Anhänger und die Begeisterung für diesen Hundesport nimmt zu.
Was ist Agility? Wer kann diese Sportart mit seinem Hund ausüben und welche Voraussetzungen braucht es dafür? hunde-online sprach mit Martin Eberle, Einzel-Weltmeister 2006 und Vizeweltmeister in Team in der Klasse Small.

Martin Eberle gibt den Leser einen Einblick in sein Trainung und Tipps zum Einstieg in diesen Sport.

Der vollständige Bericht ist für Abonnentinnen und Abonnenten auf der Seite «Sport» von hunde-online verfügbar.

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Internationales Malinois-Treffen in Neuenburg: «Woodstock der Malinois-Freunde»

Am Auffahrtswochenende (vom 25. bis 28.Mai) fand auf dem Gelände der OG Neuenburg des Schäferhundevereins (SV) das 2. Internationale Treffen der Mitglieder des Forums «Malinoishunde» statt. Die Teilnehmer waren begeistert: ein riesiger Trainingsplatz und wunderschönes Gelände mit Badesee für die Hunde boten eine hervorragende Infrastruktur für eine solche Veranstaltung. Mehr als 50 Hundeführerinnen und Hundeführer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich fanden sich auf dem Hundeplatz in Neuenburg ein. Unter der Anleitung von erfahrenen Dienst- und Sporthundeführern, begann ein umfangreiches Trainingsprogramm, was Hund und Hundeführer bis an die Grenzen führte. Bis spät am Abend war der Hundeplatz belegt und es wurde mit den Hunden gearbeitet.

 

Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang Tino Appeldorn und Steffi Arns vom CGH, die von Freitagmorgen bis spät in den Abend auf dem Platz standen und mit einem Hund nach dem anderen arbeiteten. Der Samstag war dann das «Woodstock der Malinois-Freunde». Fast 100 Hundeführer, Zuschauer und Freunde dieser Rasse tummelten sich mit ihren Hunden auf dem Gelände und machten das Treffen zu einem echten Erlebnis. Plötzlich ging es wie ein Lauffeuer über den Platz, der Helfer war kein geringerer als Roland Huber, mehrfacher Mondioring-Weltmeister und französischer Champion im Ring. Es war hochinteressant diesem bescheidenen und stets höflichen Mann bei seiner ruhigen und konsequenten Arbeit mit den Hunden zuzuschauen. Nachmittags war die Vorführung des CGH an der Reihe. Der 1. Vorsitzende Robert Kland und der erfahrene Diensthundeführer Wolfgang Juntermanns brachten uns mit einer interessanten Vorführung ihre Art des Hundesportes näher.

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Von Agility bis Schutzdienst: Clickern im Hundesport

Am Wochenende vom 8. und 9. Oktober 2005 organisierte die Ortsgruppe Balve des Vereins für Deutsche Schäferhunde SV ein Seminar mit Silla Burhenne und Klaus Jadatz. Das Seminar zeigte – auch im Schutzdienst ist Clickern eine Alternative!
Die Teilnehmer wurden ausführlich in die verschiedenen Themen rund um die Arbeit mit dem Clicker eingeführt. Angefangen bei den unterschiedlichen Lerntheorien, dem Konditionieren und der Basisausbildung mit dem Clicker führte das Programm zum mit grossem Interesse erwarteten praktischen Teil. Besonders der Teil mit den Tipps zum Einsatz des Clickers im Hundesport machte die Teilnehmer sehr neugierig. Denn neben dem Einsatz des Clickers in Agility und Obedience wurde auch das Thema Vielseitigkeitsprüfung und dabei insbesondere auch der Schutzdienst behandelt. Die Meinung, dass Clickertraining gerade im Schutzdienst nicht zu gebrauchen sei, hält sich seit langem in Hundesportkreisen.

 

Dass nichts unmöglich ist, zeigten die Referenten an diesem Seminar. Ein weiterer sehr interessanter Denkstoss gaben zum Abschluss die Erläuterungen zum Einsatz des Clickers bei sozialen Problemen des Hundes.

Im Interview gaben Silla Burhenne und Klaus Jadatz dazu nähere Erklärungen:

hunde-online: Der Clicker wird mittlerweile in vielen Hundesportarten zur Ausbildung benutzt. Gibt es Bereiche im Hundesport, wo er nicht einsetzbar ist?
Silla Burhenne: Der Clicker kann in allen Bereichen eingesetzt werden.
Es erfordert grossen Sachverstand in der Hundeausbildung, um mit dem Clicker zu arbeiten. Der Clickerausbilder sollte die Lerngesetze und deren Auswirkungen kennen, nur so kann er zum Erfolg in der Ausbildung seines Hundes kommen.

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Deutsche Meisterschaft der Dobermänner
Die Deutsche Meisterschaft 2005 des Dobermannvereins (DV) fand am 1. und 2. Oktober statt. Sie wurde von der Landesgruppe Westfalen in Geseke im Grenzlandstadion ausgetragen. Es gingen insgesamt 27 Teilnehmer an den Start.
Sie setzten sich bestimmungsgemäss aus den Siegern der jeweiligen Landesgruppenausscheidungen zusammen, sowie aus denjenigen Startern, die auf den Vorausscheidungen die Mindestpunktzahl von 270 Punkten und in der Abteilung C ein Ergebnis von mindestens 85 Punkten erreicht hatten. In diesem Jahr griff dazu noch eine Sonderregelung, die vorsieht, dass eine Deutsche Meisterschaft bei zahlenmässiger Unterbesetzung nach dem Leistungsprinzip aufgefüllt werden kann. Dies bedeutete, dass dieses Jahr auch Teilnehmer an den Start gingen, welche die erforderliche Mindestpunktzahl zwar nicht erreicht hatten, die aber leistungsmässig überzeugend gearbeitet hatten. Diese Maßnahme wurde zwar im Vorfeld der Veranstaltung heftig diskutiert und auch kritisiert, aber letztendlich dennoch beibehalten, um die Deutsche Meisterschaft nicht ihres Teilnehmerfeldes und somit ihrer Attraktivität zu berauben....

Die Leistungen
Diese positiven Kriterien wurden leider durch zwei Dinge an diesem Wochenende getrübt: Zum Einen meinte es das Wetter just an diesem Wochenende nicht gut mit den Dobermann-Mitgliedern; allein der ununterbrochene Schnürregen am Samstag trübte die Stimmung der Teilnehmer und ihrer Hunde sichtlich. Wobei wir hier beim zweiten Punkt wären: Ganz bedenklich fielen an dieser Veranstaltung die schlechten Ergebnisse auf, die trotz der hervorragenden Vorbereitung und des idealen Umfeldes zu verzeichnen waren. Hält man sich vor Augen, dass es sich um die 27 besten Leistungshunde der Rasse Dobermann in Deutschland handelte, ist dies ein alarmierendes Zeichen.

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Der mit dem Mensch tanzt: Was ist Dogdancing?
Die Reaktionen auf das Wort «Dogdancing» sind sehr unterschiedlich – Anerkennung von den denjenigen, die wissen, was das bedeutet; mildes Lächeln von sogenannten «echten Hundesportlern» und Nichtbeachtung von Unwissenden.
Was aber ist Dogdancing wirklich? Wer kann an dieser Sportart seine Freude haben und welche Voraussetzungen braucht es dafür? hunde-online sprach mit Dagmar Gödde, die parallel VPG-Sport und Dogdancing traininert.
Hunde-online: Wie vereinbart sich die Parallele VPG-Sport und Dogdancing?
Dagmar Gödde: Oberflächlich betrachtet eigentlich gar nicht. Im VPG-Sport geht es um das Einhalten festgelegter Regeln. Beim Dogdancing ist Kreativität gefragt, aber auch hier sollte der Hund auf verbale oder Sichtzeichen reagieren.....

.......Viele Elemente können nur über aufbauendes Training erreicht werden. Das wird für beide Bereiche benötigt, es hat allgemein für eine erfolgreiche Arbeit mit Tieren Gültigkeit.......

Wer kann Dogdancing trainieren? Und welche Grundvoraussetzungen müssen Mensch und Hund mitbringen?
Grundsätzlich ist jede Hunderasse für Dogdancing geeignet, da die Elemente frei wählbar und an die Ansprüche von Hund und Halter abgestimmt werden können. Voraussetzung für ein harmonisches Miteinander ist eine gute Bindung des Hundes, da der Hund nur mit verbalen Hörzeichen oder kleinen Sichtzeichen gelenkt wird. Die Sportart fördert aber gerade diese Bindung, weil nur über positive Bestätigung gearbeitet wird. Eine Altersbegrenzung für den Start gibt es nicht, man kann auch mit älteren Hunden beginnen.

Was macht den besonderen Reiz am Dogdancing aus?
Für mich liegt eindeutig der Reiz in der Kreativität. Es muss nicht Übung eins, zwei und drei enthalten sein, ich kann das Training individuell auf Hund und Halter abstimmen.

Welche Möglichkeiten für Prüfungen oder Turniere gibt es in dieser Sportart?
Es gibt noch keine Prüfungsordnung hier in Deutschland. Prüfungen finden also nicht statt. Mittlerweile gibt es einige Turniere in Deutschland, an denen Interessierte teilnehmen können. Diese Turniere finden aber nicht nur in Deutschland statt, sondern auch in der Schweiz oder in anderen EG-Ländern.

«Hund und Mensch strahlen aus»
Für ein Seminar im Herbst 2004 in Bannwil (Schweiz) konnte die Organisatorin Doris Vaterlaus den international bekannten Attila Szkukalek aus England verpflichten.
Bekannteste Teilnehmerin an diesem Seminar – aus Sicht der Schäferhundeszene – war Silvia Peter Pfister mit ihrer Schäferhündin Jana (genannt Jona) von der Wolfstatze. Silvia Peter, seit Jahren regelmässige Teilnehmerin an SC-Schweizermeisterschaften ist eine vielseitige Hundeführerin.

Ihre Motivation zur Teilnahme an diesem Seminar hat sie für die Leserinnen und Leser erklärt: «Ich mache dies als Abwechslung zum Hundesport. Es sind andere Übungen und zudem durch die Musik getragen, rhythmisiert und fröhlich. Ich brauche das Dogdancing zum Aufwärmen und zur Auflockerung zwischen Unterordnungsübungen......

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